Hof Lehmann

Matthias Lehmann

Nach der Wende stand Familie Lehmann vor der Wahl: Auto oder Rind? So fing alles an...


Schon als kleiner Junge kam Matthias Lehmann durch seine Eltern in Kontakt mit der Landwirtschaft. Doch schnell merkte er, dass ihm die Idee, den Kühen ihre Kälber zu nehmen, nicht gefiel. So kam es, dass er nach der Wiedervereinigung , während viele seiner Arbeitskollegen in den nahegelegenen Westen abwanderten, sein erstes Westgeld in zwei Jungrinder investierte. Seine Frau war davon nicht begeistert: „Rinder? Du spinnst doch! Wir kaufen uns erst einmal ein Auto!“ Doch Herr Lehmann setze sich durch und so konnte er  bald darauf mit „Heidi“ das erste Rind sein Eigen nennen. Seine Facharbeiterausbildung zum Landwirt hat er dann ironischerweise erst nach seiner Frau begonnen. Wann immer es die Zeit erlaubt, unterstützen ihn Frau und Kinder tatkräftig. Um es mit Lehmanns Worten zu sagen: Wir arbeiten dort, wo andere Urlaub machen. Wenn Sie also Wert auf regionale Lebensmittel legen brauchen Sie nicht weit zu fahren. 

„Ich könnte die rufen, die würden alle kommen!“

Hier sind die Rinder durch die ganzjährige Weidehaltung auf weiten Grünflächen ständig in der Natur und an der frischen Luft. Dabei pflegt der Landwirt bei seinen täglichen Weidegänden noch einen engen Kontakt zu seinen Rindern.

„Wir wollen, dass die Landwirte wieder engeren Kontakt zu ihren Kunden halten und wir nicht einfach unser Fleisch irgendwo abliefern.“ Für Matthias Lehmann gehören Biolandwirtschaft und Regionalität einfach zusammen. Lange Transportwege nützen weder den Tieren noch der Umwelt. Die Marke BiosphärenRind ist eine Chance für die regionale Vermarktung.


  • Fleckvieh
  • Größe des Betriebes folgt
  • Lübtheen
  • Biopark